01.-03. Mai 1998       Ungleiche Etappen von Altenburschla bis Hedemünden

Freitag, 01.05.1998  Die Kurzstrecke zum Einpaddeln: Von Altenburschla bis Eschwege

Start in Altenburschla bei herrlichem, sonnigem Wetter In Eschwege legen wir am Campingplatz an und wundern uns, daß es hier  alles verlassen wirkt. Doch unser Eindruck täuscht nicht wie uns der Besitzer  erklärt. Eigentlich habe er den Betrieb des Platzes eingestellt, aber selbstverständlich könnten wir hier noch übernachten. Nach der heutigen kurzen Paddeletappe haben wir noch reichlich Zeit durch die Gassen der mittelalterlichen, malerischen Altstadt zu schlendern, in der sich mehr als 1.000 mit

Flachschnitzereien und Eckfiguren geschmückte Fachwerkhäuser befinden und sich ein schöner

Platz an den anderen reiht. Zum krönenden Abschluß lassen wir uns im Restaurant „Zur Krone“ 

verwöhnen.

Samstag, 02.05.1998  Eine Frage des Durchhaltevermögens: Von Eschwege bis Witzenhausen

Aufbruch vom „inoffiziellen“ Campingplatz / Ein Schluck für Tom, und schon schläft der Hund

Nach einigen Regenschauern versteckt sich zwar die Sonne noch etwas, aber es ist endlich

wieder trocken. / Brücke Allendorf

Das Auftanken der Energie hat jetzt allerhöchste Priorität, denn bis Witzenhausen liegt noch

eine lange Strecke vor uns. Also begibt sich Michael auf die Suche nach etwas Eßbarem. Fündig

wird er an einem nahe gelegenen Ökostand  und kehrt mit Vollwertbrötchen, Wurst sowie „Öko-Bier“ zurück.

Jeanette: „Wie geht denn bloß der Deckel auf?“ / Tom: „Und was kriege ich?“

 

 
 
Obwohl wir reichlich erschöpft den Campingplatz in Witzenhausen erreichen, hält uns das nicht davon ab, uns auf den Weg ins alte Zentrum zu begeben. Die aufgrund der Erschöpfung nur noch äußerst

dürftige Aufmerksamkeit läßt uns zunächst einmal etwas umher irren, bevor wir überhaupt merken, daß wir nur um die Altstadt herum laufen. Den direkten Zugang durch das alte Stadttor haben wir anfangs

einfach übersehen. Da die Müdigkeit doch allmählich gewinnt, haben wir für eine Stadtbesichtigung

keine allzu große Lust mehr und und kehren nur noch zum Essen in den „China Garden“ ein.

Sonntag, 03.05.1998  Endspurt: Von Witzenhausen bis Hedemünden

Ankunft in Hedemünden 

 

28.April – 01. Mai 2001   Rekordverdächtig von Wahlhausen bis Hann.Münden

Samstag, 28.04.2001   Stempeljäger

Freitag ist es kalt gewesen und die Wetterprognose schlecht. So fahren wir erst heute, wobei wir auch die enge Stelle der Werra bei Hedemünden besichtigen. Fazit: fahrbar! Unser Ziel ist der etwa zwei Jahre alte Campingplatz in Wahlhausen nahe Bad Sooden-Allendorf. Der schöne kleine Platz bietet den Wasserwanderern eine Zeltwiese direkt am Ufer der Werra, die hier bis 1989 den deutsch-deutschen Grenzverlauf markierte. Nach einem guten Abendessen im „Ratskeller“ in Allendorfs alten, urigen Stadtkern lassen wir den Abend in der Campingplatz-Restauration mit einer interessanten Begegnung ausklingen. Manche Leute haben schon eigenartige Schrullen wie z.B. das Paar aus der Lüneburger Heide. Sie sammeln Stempel und gehen in jeder Stadt zunächst ins Rathaus zum Bürgermeister, um einen Stadt-Stempel zu bekommen. Anschließend erkundigen sie sich, wo man am besten essen kann. Betonen sie in dem genannten Restaurant, sie kämen auf Empfehlung des Bürgermeisters, würden sie bestens bedient werden. Zur Zeit befinden sich die Zwei auf „Königinnen-Autogramm-Jagd“, denn morgen findet in Witzenhausen das „Treffen der Königinnen“ statt.

 

Sonntag, 29.04.2001  Im Reich der Königinnen: Von Wahlhausen bis Witzenhausen

Oh, oh! Ohne einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn sollte der Bootsanleger lieber nicht betreten werden!

Aufgrund des Hochwassers ist er noch nicht richtig vertäut und dementsprechend wackelig. Wir sind

jedenfalls froh, als wir endlich im Boot sitzen und ablegen können. Das Hochwasser sorgt dafür, daß wir

schnell vorankommen – zu schnell! Nach zwei Stunden landen wir schon am Campingplatz in Witzenhausen an.

Und was machen wir nun mit dem Rest des Tages? Natürlich wollen wir uns die versammelten „Königinnen“ im Herrschergebiet der „Kirschkönigin“, des größten geschlossenen Kirschenanbaugebiets Europas, auch einmal ansehen. Das Zentrum der bekannten „Kirschblütenstadt“ pulsiert. Menschenmassen sind unterwegs, um die „Königinnen“ zu sehen, die sich hier alle zwei Jahre treffen, darunter auch das Lüneburger Paar. Staunend betrachten auch wir die verschiedenen Hoheiten wie die Glas-, Krokus-, Kartoffel-, Rosen- und natürlich die Kirschenkönigin, um nur einige zu nennen. Von vielen haben wir vorher noch nie etwas gehört. Schließlich bleiben wir an einem Weinstand hängen, von dessen „Riesling spezial“ wir gar nicht genug kriegen können, und der erst einmal den Hunger vertreibt. Später ist kein Platz mehr in den überfüllten Restaurants zu bekommen. Inzwischen habe ich aber auch nur noch einen Wunsch: Schlafen!

Montag, 30.04.2001  Störung vor dem Schwall: Von Witzenhausen bis Hann.Münden

Die letzte Etappe liegt vor uns. Stille umgibt uns – bis zur Flußgabelung in Hedemünden. Kurz vor Beginn des Schwalls klingelt das Handy. Michael und ich wie aus einem Mund: „Jetzt nicht!“ (Wahrscheinlich ist es Petra, die wissen will, wo wir gerade sind). Voll konzentriert steuern wir in die Strömung des Schwalls. Obwohl rechts und links hohe Wellen gegen den Canadier schlagen, werden wir rasant und problemlos durch den Schwall gezogen. Übrigens kam der Anruf tatsächlich von Petra, die nur mitteilen wollte, wann sie und Wilfried in Hann.Münden ankommen werden, um uns abzuholen. In Hann.Münden wollen wir ins italienische Restaurant „Ketty“ einkehren, da es sich in direkter Nachbarschaft zu Renates uriger Weinkneipe befindet. Doch der Ruhetag ist dagegen. Die Alternative im China-Restaurant gegenüber der alten Werrabrücke ist aber auch nicht schlecht, denn hier können wir uns an dem Montags-Büffet für 24,50 DM à Person laben. Wie immer, wenn wir in Hann.Münden übernachten, zieht es uns zu Renate, wo sich auch Petra und Wilfried sehr wohl fühlen, Petras Kräuterzigaretten sorgen hier für einiges Aufsehen, deutet man so die interessierten Blicke einer „Männerrunde“ mit dem uns bereits bekannten Ostfriesen Wilfried. Übrigens lassen wir uns von Renate auch einmal einen Stempel geben.

Dienstag, 01.05.2001    Heimwärts mit Pausen

Gemeinsam geht es zurück nach Wahlhausen, um unser Auto abzuholen. Da Petra von Flohmärkten magisch angezogen fühlt, kommen wir auf dem Nachhauseweg nicht an dem gerade stattfinden in Hann.Münden vorbei. Und es dauert! Alle warten auf Petra! Und es ist heiß! Jedem lechzt es inzwischen nach einer kleinen Erfrischung, und so legen wir noch eine Kaffee- bzw. Eispause im „Erlenhof“  ein. Zudem wandeln wir mit der Besichtigung des kleinen Bauern-Museums noch etwas auf kulturellen Spuren.

 

25.-26. Mai 2002       Faszination der Felsen und Wälder: Von Hörschel bis Treffurt

Teilnehmer: Dieter, Rainer, Jupp, Werner, Hiram, Michael, Sylvia, Roman, Marianne als Fahrerin + Sophia

Freitag, 25.05.2002   Manchmal kommt es anders als geplant

Erstmals sind wir auf dem Zeltplatz des KV Rennsteig in Hörschel zu Gast. Hier sind allerdings die Toiletten der sehr einfachen Sanitäranlage mit Vorsicht zu genießen ,  denn die Toiletten haben keinen Wasseranschluß und werden mit irgendeinem ätzenden Zeug behandelt. „Geschlossene Gesellschaft“ verkündet die  einzige Gastwirtschaft im Ort, also müssen wir selber für unser Abendessen sorgen und schon bald ziehen aromatische Düfte  des spontan kreierten  „Hörschel-Topfs“ über den Platz.

„Hörschel-Topf“

>  1 Knoblauchknolle, 12 Schinken-Pfefferlinge, kleinschneiden, in Öl anbraten

>  1 Bd. Frühlingszwiebeln, 1 kg Möhren, 500g Champignons kleinschneiden, zugeben

>  ¼-1/2 l Wasser, Gemüsebrühwürfel, ital. Kräuter zugeben

>  2 kl. Ds. Pizzatomaten zugeben, scharf abschmecken

>  2 B. Schmand, 250g Kräuter-Frischkäse unterrühren

Erfahrungsaustausch mit anderen Kanuten und Werkzeugtest: „Welche Säge sägt besser?“

Samstag, 26.05.2002   Tour mit Unterbrechungen (Wetter: sonnig, warm)

Roman trifft zum Frühstück mit frischen Brötchen ein, so ist ein guter Tagesanfang gesichert. Die Werra fließt anfangs durch 3m tiefes Bett, daß schon nach knapp zwei Kilometern durch das Wehr Spichra versperrt wird. Abwechslungsreich fließt der Fluß die meiste Zeit ohne Strömung durch eine herrliche Landschaft mit steil aufragenden schroffen Felsen und hohen Waldhänge, die bis direkt ans Ufer reichen. Zwischendurch entwickelt die Werra aber auch mal etwas mehr Temperament mit leicht bewegtem Wasser und guter Strömung. Entfernt sie sich von der Straße, wird die eintretende Stille manchmal nur von Vogelgezwitscher unterbrochen. Auch ein Kuckuck meldet sich hin und wieder zu Wort. Empfehlenswert für eine Rast: Imbißstunde in Mihla direkt hinter der Brücke am linken Ufer mit guter und preiswerter Hausmannskost! Das Wehr Falken bewältigen wir noch tragenderweise, und ein paar Kilometer weiter in Treffurt müssen sich  Michael und ich leider bereits verabschieden.

 

20.-22. August 2004   Urlaubsbegleitung: Von Hörschel bis Altenburschla

Teilnehmer: Susanne + Manfred, Hiram, Marianne + Sophia, Michael + Sylvia


Freitag, 20.08.2004  Notwendige Selbstverpflegung (Abfahrt  14:50 Uhr in Albaxen /Ankunft  17:30 Uhr in Hörschel)

„Hirams“ wollen Urlaub machen, so packen auch wir unsere Sachen,

um sie ein Wochenende zu begleiten und danach ihr Auto heimzuleiten.

Per Boot soll’s auf die Werra geh’n, deshalb bleibt das Auto steh’n

in Hörschel am Kanuverein, dort wird der Tourstart sein.

Während der Hinfahrt freuen wir uns schon sehr auf den gemütlichen Platz, doch die Feuerwehr

hat sich breit gemacht und riesige Zelt dorthin gedrängt. Uns ist es nicht einmal vergönnt,

den Kessel übers Feuer zu hängen, daran brauchen wir gar nicht zu denken.

Was bleibt uns da noch? Der Brenner muß unter den Topf.

Während die Einen unser Auto nach Altenburschla fahren, die Anderen spazierengeh’n oder das Lecsó garen.

Viel Paprika und Zwiebeln gehören hinein und auch Tomaten, pikante Wurst und natürlich Knoblauch.

Mit Peperoni wird das Kesselgericht ungarischer Art, nimmt man davon reichlich, für manchen zu scharf.

Während der unser Abend mit Wein und Bier ausklingt, die Feuerwehr-Jugend feucht-fröhliche Lieder singt.

Samstag, 21.08.2004  Zwangsaufenthalt am Wald: Von Hörschel bis Probstei Zella

Wir sind bereit zu starten, aber müssen noch etwas warten

auf Susanne, Manfred und Adelheid, die sind noch nicht soweit.

Da sie hierher einige Umwege gemacht, kommen sie später an als gedacht.

Dann steht dem Tourbeginn nichts mehr im Weg, wir sitzen im Boot und verlassen den Steg.

Der Rennsteig ist hier wohlbekannt als Wanderbeginn im Thüringer Land.

Seine Berge begleiten uns ein Stück, wir lassen die bald hinter uns zurück.

Das Paddeln wäre nochmal so schön, würden nicht einige Wehre im Wege steh’n.

Deswegen muß man aber nicht verzagen, solange die Beine uns noch tragen,

sind sie als Abwechslung zu seh’n. Michael kann das aber nicht versteh’n,

Oft hört man ihn sagen: „Das Schwerste muß ich immer tragen.“

Erst umtragen wir am Wehr Spichra, dann halten wir links an der Brücke in Mihla

nach der gemütlichen Paddelei an Creuzburg und steilen Felswänden vorbei.

Eingebettet in die waldige, hügelige Gegend liegt Creuzburg, ein altes Städtchen.

Von oben schickt sein Schloß einen Gruß aus vergangenen Zeiten über den Fluß.

Zwischen den Steinen unter der Creuzburger Brücke muß man mit dem Schwall durch die richtige Lücke

das Boot ordentlich manövrieren. Paßt man nicht auf, kann es passieren,

daß dieses sich ganz schnell verbiegt und man nicht nur nasse Füße kriegt.

Hiram hat’s eilig, drängt mich weg – zum Glück! So rutsche ich ein Stück

am Stein vorbei, der etwas versteckt, sein Kopf ein wenig aus dem Wasser reckt.

Hiram kann ihm nicht mehr ausweichen, jetzt zieren den Stein grüne Streifen.

 Wir paddeln rechts rüber nach der Rast in Mihlas  Imbiß und nehmen das nächste Wehr in Angriff.

Inzwischen sind dunkle Wolken herauf gezogen, skeptische Blicke wandern öfter nach oben.

Kaum haben wir die Regensachen an, fängt es richtig zu prasseln an.

Leider nicht nur von kurzer Dauer ist dieser Regenschauer,

begleitet vom Donner und von Blitzen, so daß wir lieber ans Ufer flüchten.

Dunkel wird es um uns herum, Michael und ich sitzen ziemlich dumm

an Land mit eingezogenem Kopf, auf den unermüdlich das Wasser tropft.

Der Rest ist unseren Blicken entschwunden, sicher haben auch sie eine Zuflucht gefunden.

Nur noch wenige Kilometer trennen uns hier noch von Probstei Zella.

Ein Gefolgsmann des Heiligen Bonifatius soll 777 dort an den Falkner Klippen an dessen Fuß

eine Zella – ein kleines Kloster -  gegründet haben. Doch im 16.Jh., in den Bauernkriegsjahren

überlebte dieses die Kämpfe nicht, die Reformation wollte das neu errichtete Zella nicht.

Erst wurde es zum Forsthaus später ruhten sich hier Arbeiter aus

in diesem Ferienlager der DDR, auch das ist schon ein paar Jahre her.

Als sich das Unwetter verzogen hat, setzen wir mit Muskelkraft

die Solos wieder in Bewegung und hoffen hinter jeder Biegung

den Rest unserer Gruppe noch vor Probstei Zella zu sehen, doch das ist erst am Campingplatz geschehen.

Am Landgasthof steigen wir aus, Wohnwagen und –mobile sehen wir zuhauf.

So dicht wie die sich auf dem Platz drängen kann sich kein Zelt dazwischen zwängen.

Prompt stellen sich Gedanken: Wo mögen nur die anderen geblieben sein?

Man muß doch erst mal wissen, daß wir noch etwas weiter müssen,

denn der Zeltplatz kommt erst später, bis dorthin sind es noch ein paar Meter.

Nach der Wiedervereinigung geht's ins Restaurant zur Speisung.

Dort blicken wir, naß wie wir sind, etwas pikiert, alle Tische sind für Biker reserviert.

Schnell eilt die Kellnerin herbei, mit traurigen Blicken und Süßholzraspelei,

kann es uns ihr gegenüber schließlich gelingen, uns etwas zur Stillung des Hungers zu bringen.

Solopaddeln macht zwar viel Spaß, doch mir raubt es noch alle Kraft.

Deshalb bin ich nach dem Essen nur noch auf eins versessen:

Ich will mich nur ins Zelt noch legen, mich kann gar nichts mehr bewegen

im Dauerregen irgendwo anders hinzugeh’n. Im Schlafsack ist es einfach schön!

Mir fallen schnell die Augen zu, nebenan gibt es noch keine Ruh‘,

und erst zu später Stunde macht ein Schnarchkonzert die Runde.

Landgasthof Probstei Zella: Idyllisch gelegen zwischen Werra und Falkner Klippen

Sonntag, 22.08.2004  Von Probstei Zella bis Altenburschla

Schinkenduft liegt in der Luft. Wer ist schneller, bei wem landet er auf dem Teller?

Bevor Hiram zugreifen kann sind erst mal die anderen dran.

Nach dem Frühstück sind wir gestärkt und machen uns auch gleich ans Werk

alles in die Canadier zu bringen, um danach wieder die Paddel zu schwingen.

Bereits nach kurzer Zeit machen wir uns bereit zum Ausstieg am Wehr Falken, das kann uns auch nicht aufhalten.

Vorbildlich hat man an uns Paddler gedacht, als man hier die Anlage neu gemacht.

Hinter dem schrägen Wehr hilft eine breite Treppe sehr alles wieder ans Wasser zu tragen, so müssen wir uns nicht allzu sehr plagen.

Wir paddeln vorbei am Naturschutzgebiet Frankenloch, bis Altenburschla wollen wir noch.

Dort nehmen Michael und ich sowie Manfred und Susanne Abschied von Hiram, Sophia und Marianne.


 


 

17.-19. September 2004        Tempowechsel: Von Wahlhausen bis Zella

Freitag, 17.09.2004     Auf Schnitzeljagd

Vielversprechend hört sich die Wetterprognose für das Wochenende an. Deshalb gibt es für uns nur

eins: Die Solos auf Auto und die schönen Tage auf der Werra zu nutzen, um die Seele mal wieder

etwas baumeln zu lassen. Anscheinend ist Mitte September kein Wanderpaddler unterwegs, denn die

direkt am Ufer gelegene Zeltwiese des Campingplatzes in Wahlhausen haben wir ganz für uns allein.

Nahe des Bootsanlegers schlagen wir unser Zelt auf. Eine Spritztour in den alten Fachwerkstadtkern von Allendorf, dem schöneren, gemütlichen Teil von Bad Sooden-Allendorf, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, führt uns in den „Ratskeller“. Bei dem schönen Wetter läßt es sich noch gut draußen sitzen, um die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Zur Zeit befinden wir uns auf einem „Schnitzel-Trip“, und nach dem Genuß eines solchen kehren wir wieder zum Campingplatz zurück..Michael scheint auch gesättigt zu sein, sonst würde er sich dort sicherlich noch eine Wurstplatte bestellen, die gerade für andere Gäste angerichtet wird. Für ihn steht jetzt schon fest: So eine Platte wird er für die nächste Werra-Tour zum Mitnehmen ordern.

Samstag, 18.09.2004    Doppelte Wege

 

Diffus erscheint am Morgen die Landschaft. Aber die Vorhersage hält was sie versprochen hat. Allmählich bricht die Sonne durch den Dunst, und als wir ablegen, ist von den Nebelschleiern nichts mehr zu sehen. Wir sind nicht das erste Mal in Wahlhausen, trotzdem drängt es mich nach dem Einstieg wieder in die falsche Richtung, obwohl die Strömung deutlich zu erkennen ist. Schnell ist das Boot gedreht. Mit der Strömung geht es eben doch einfacher, den Windungen der Werra zu folgen, die ab und zu munter über kleine Schwälle springt. Um das hübsche, kleine Stockmacherdorf Lindenwerra führt der Fluß in einer, aufgrund ihrer Form „Hufeisen“ genannten großen Schleife herum. Am rechten Ufer zieht sich der thüringische Höhenberg entlang, dessen höchste Erhebungen Teufelskanzlei und die über 500m hohe Junkerskuppe über den Werrabogen ragen. Etwas weiter flußabwärts wacht rechtsseitig bei Werleshausen die Burg Ludwigsstein über die waldige Gegend. Trotz einiger Brücken, die Hessen wieder mit Thüringen verbinden, stört selten Autoverkehr die Stille, die uns umgibt. Allmählich tritt die Werra ins Land der Kirschen ein. Bereits um Wendershausen herum liegen die ersten Plantagen, die die Landschaft zur Kirschenblüte in einen weißen Teppich verwandeln. Nach der Eisenbahnbrücke bei Unterrieden sind es nur noch ein paar Paddelschläge bis wir den Zeltplatz des Kanuvereins in Witzenhausen erreichen, der Kirschenblütenstadt am Fuße des Johannisberges. Es ist herrliches Wetter, es ist Wochenende – aber hier ist weit und breit keine Menschenseele zu sehen! Verlassen liegt der gepflegte Platz vor uns, der nicht nur eine große Zeltwiese und eine Feuerstelle sondern auch überdachte Sitzgelegenheiten zu bieten hat. Nach Erkundigung der Lage richten wir uns erst einmal häuslich ein, zahlen unseren Obolus in die eigens dafür originelle „Büchsenkasse“ am Bootshaus und spazieren anschließend ins alte Zentrum der Stadt. Hier herrscht noch reger Betrieb. Der Sonnenschein hat nicht nur uns verlockt, einen vielleicht letzten sommerlichen Genuß im Freien zu erleben. Bis auf den letzten Platz ist das Eiscafé besetzt, aber nach einem kleinen Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern können wir auch unsere Gelüste nach einem Eisbecher nachgehen. Da es noch zu früh für das Abendessen ist, geht es erst einmal zum Lagerplatz zurück. Die Sanitäranlagen  werden getestet und für gut befunden. Sehr zu meinem Wohlgefallen ist das Wasser der geräumigen Dusche schön heiß! Nochmals machen wir uns in Richtung Zentrum auf, kommen aber nur bis zum nahe gelegenen Restaurant am Schwimmbad. Die Entscheidung dort einzukehren, haben wir nicht bereut. Uns hat es geschmeckt, und der Rückweg ist nicht allzu weit. Außerdem wartet unser Rotwein noch darauf, ausgetrunken zu werden. Bei Kerzenschein im Holzpavillon schaffen wir das auch.

Sonntag, 19.09.2004    Solo durch den Schwall

Es rührt sich doch etwas im Bootshaus. So kann Michael mit der Platzwartin absprechen, daß unser Zelt bis zum Nachmittag stehen bleiben kann – in der Hoffnung, daß es dann ganz abgetrocknet ist. Etwas gepäckreduzierter legen wir schließlich ab und paddeln an dem folgenden Campingplatz von Witzenhausen vorbei. Das Tal wird breiter. Ausläufer der Kaufunger Waldes begleiten den Fluß. Je mehr wir uns Hedemünden nähern, desto dringender muß ich mal raus, wa sich aber als gar nicht so einfach erweist. Kurz vor Einfahrt in die Lache, in der das Hedemündener Wehr zu umfahren ist, gelingt das Austeigen auf einem kleinen Stückchen, nicht ganz trittfesten ebenen Uferstreifen. Jetzt kann nichts mehr meine Konzentration von der Befahrung des Schwalls am Ende der Lache ablenken. Michael gibt nochmal Anweisungen, schön hinter ihm herzufahren und daß zu tun, was er macht. Bis das Flüßchen sich richtig verengt und in einemlangen, hindernisfreien Schwall wieder in die Werra gespült wird, sind es noch einige Meter. Erst einmal windet sich die Lache zwischen Wiesen, Büschen und Weiden durch. Mit jedem Paddelschlag steigt etwas die Spannung. Wie wird es wohl sein? Diesmal fahr ich ganz allein. Vor mir paddelt Michael in den Schwall hinein und wartet unten im Kehrwasser auf mich. Schließlich wird mein Canadier vom Sog des Wassers erfaßt und hinunter geht’s – mit viel Spaß. Hinter der Brücke von Hedemünden wird es schwer für mich. Die Werra wird breiter und die Strömung mit jedem Meter zäher. Es sind nur noch etwa fünf Kilometer bis Zella, trotzdem macht sich der Rückstau des Wehres „Letzter Heller“ schon deutlich bemerkbar. Soweit werden wir heute nicht mehr paddeln. Kurz nach dem Werradurchbruch zwischen dem Kaufunger Wald und dem Bramwald beenden wir unsere Kanutour in Zella.

 

05.-07. Mai 2005       Spielball des Windes: Von Creuzburg bis Eschwege

Donnerstag, 05.05.2005  Von Creuzburg bis Probstei-Zella mit Rast in Mihla

Freitag, 06.05.2005         Von Probstei-Zella bis Altenburschla mit einem herausfordernden Kampf gegen den Wind und einem verdienten Abendessen im „Landhotel Gemeindeschänke“ in Altenburschla

Samstag, 07.05.2005       Von Altenburschla bis Eschwege

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TREFFPUNKT HELDRA: Von Creuzburg bis Heldra

28.-30. Oktober 2005  Sonniges Farbenspiel: Von Creuzburg bis Heldra

Freitag, 28.10.2005   Auf neuen Wegen

Nachdem wir uns auf dem Lagerplatz in Heldra, wunderschön gegenüber des Heldrasteins gelegen, häuslich eingerichtet haben, statten wir der Wanderherberge „Im Kleegarten“ einen Besuch ab. Hier empfiehlt es sich, nach Tagesgerichten zu fragen, die nicht auf der kleinen und sehr übersichtlichen Speisekarte stehen.

Samstag, 29.10.2005   Romantischer Start in Creuzburg: Von Creuzburg bis Ebenshausen

Vor der alten Steinbrücke in Creuzburg setzen wir ein und passieren schwungvoll den Schwall unter der Brücke. Doch schon einige Kilometer wird die Werra immer gemächlicher, bis sie noch vor Mihla fast völlig zum Stillstand kommt. Wenigstens entschädigen die im Sonnenschein leuchtenden Herbstfarben des Waldes etwas für diese sehr zähe Strömung. Hinter dem Wehr ist es bis zu unserem Ziel in Ebenshausen glücklicherweise nicht mehr weit. Abends lassen wir uns wieder "Im Kleegarten" kulinarisch verwöhnen.

Sonntag, 30.10.2005   Langsam kommt man auch ans Ziel: Von Ebenshausen bis Heldra

Bis alle Boote auf dem Wasser sind, nutzen wir den kleinen Schwall an der Brücke in Ebenshausen zum Surfen. Hier geht das noch ganz gut, denn ansonsten läßt der Wasserstand der Werra zu wünschen übrig! So manches Mal schrabben wir mehr oder weniger über den Flußboden. Kein Wunder, denn der Pegel Frankenroda zeigt gerademal 96cm an. Dementsprechend sieht auch das Wehr Falken aus, über das nicht mehr allzuviel Wasser rinnt und unterhalb seine Steinsammlung darbietet.

 

13.-15. Oktober 2006  Kampf mit Geselle Wind: Von Creuzburg bis Ebenshausen

Teilnehmer: Bernd + Benjamin Briefs, Gerlinde + Carsten Stralucke, Detlef Wölbeling, Uta, Martin, Flora + Leonhard

Kuhlmann, Franz Petersohn, Burkhard Stapf, Antje Clausmeier, Petra + Holger Greiner-Petter, Martina Petri, Bernd, Paulina + Tom Detsch, Henner, Klaus Teichert + Partnerin, Marianne Kube + Peter Bloch, Roland Pfersisch, Sylvia + Michael


Freitag, 13.10.2006   Drohgebärde über dem Werratal

Die herbstliche Werratour ist angesagt, Ausrüstung und Boot werden nach Heldra gebracht.

Über dem Wald die schwarze Wolkenwand zeigt allerdings nichts Gutes an

und ergießt sich abends übers Werratal. Doch uns ist das ganz egal,

da wir es uns nicht nehmen lassen uns „Im Kleegarten“ verwöhnen zu lassen.

Samstag, 14.10.2006  Gegen den Wind: Von Creuzburg bis Ebenshausen

In Creuzburg geht es an den Start, doch Petrus beschert uns keine leichte Fahrt.

Der Wind scheint keine Pause zu brauchen, ihm gefällt’s, uns stets ins Gesicht zu fauchen.

So können wir nur sagen, gut, sich für den Tandem entschieden haben.

In Mihla am Wehr angekommen wird dessen Baustelle in Augenschein genommen.

Wie es aussieht, heißt auch an zukünftigen Tagen für uns Paddler immer noch umtragen.

Die Wehranlage ist fast fertig gestellt, doch eine Bootsgasse fehlt.

 Die Energie ist aufgetankt, jetzt dauert es nicht mehr allzu lang

bis nach Ebenshausen, unserem Ziel. Manch einer hat sicherlich das Gefühl

von sogenannten „langen Armen“ und reichlich viel getan zu haben.

Abends soll ein Feuer uns erwärmen, manch Einer scheint sich dabei dieser Art zu  bewerben:

„Wer kann das nasseste Holz beisteuern?“ Aber nicht: „Wer kann am besten feuern?“

Nachts will Detlef sich im Zelt noch etwas Feuer machen, doch statt Holz beginnt er, sich in die Hand zu hacken.

Sonntag, 15.10.2006  Ungeplanter Abbruch

Doch nicht nur für ihn bedeutet dies das vorzeitige „Aus“, auch wir fahren bereits am Vormittag nach Haus,

denn mein Auto spuckte am Vortag weißen Rauch.


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12.-14. Oktober 2007  Rasante Flußtour: Von Creuzburg bis Eschwege

 

Freitag, 12.10.2007   Dieses Mal mit Tandem

 

Unsere Entscheidung mit dem Tandem nach Heldra zu kommen liegt daran, daß meist mit heftigen Gegenwind zu rechnen ist, und wir nicht unbedingt Lust verspüren, wieder im Solo dagegen anzukämpfen.

 

Samstag, 13.10.2007   1. Premiere: Von Creuzburg bis Heldra

 

Gut gefüllt zeigt sich die Werra, und so kommen wir in der entsprechenden Strömung so schnell voran, daß wir bei unserer Rast in Mihla spontan beschließen, bis Heldra zu paddeln und nicht wie üblich die Etappe in Ebenshausen zu beenden. In Mihla ist die Erneuerung der Wehranlage inzwischen fertig gestellt. Nur an uns Paddler wurde dabei nicht gedacht. Es gibt immer noch keine Bootsrutsche.

 

Sonntag, 14.10.2007   2. Premiere: Von Heldra bis Eschwege

 

Auch die heutige Tour verläuft anders als sonst, denn wir starten am Lagerplatz in Heldra, um bis nach Eschwege zu paddeln.

 

Ein „nasses Vergnügen“  leisten sich Carsten und Martin am Wehr Wanfried beim Ablegen oder Kehrwasserfahren. Leider haben wir es nicht selbst gesehen, aber über so etwas wird schnellstens berichtet.

 

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Von Eschwege bis Witzenhausen

25.-27. April 2008      Hochwasserrückstände          

 

Freitag, 25.04.2008   Ankunft in Eschwege

 

Zuerst erfolgt der Zeltaufbau auf dem Platz des KC Eschwege, danach führt uns ein kleiner

 

Spaziergang in die Altstadt zum bereits erprobten Restaurant "Zur Krone".

 

Samstag, 26.04.2008   Ofen an Bord

 

Die Werra führt leichtes Hochwasser und die Strömung treibt uns flott voran. Unser neuer

 

Zeltofen reist mit. Was sich also sehr positiv erweist, denn die Abende sind noch kalt, und ein  wärmespendendes Feuer nach dem Grillen tut gut,

 

Sonntag, 27.04.2008   Entlang der wachenden Burgen

 

Unser geplantes Essen nach der Tour im „Restaurant am Johannisberg“ in Witzenhausen entfällt leider, da die Küche erst abends wieder öffnet. Eine Alternative bietet ein gegenüberliegender Biergarten. Der lockt aufgrund des sonnigen Tages viele Gäst an, die wiederum für eine Überforderung des Personals sorgen, Resultat: Michael und Manfred warten vergebens auf ihr 2. Bratwurst.

 

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08.-10. August 2008    Wo ist der Sommer?

 

 

Standort: Campingplatz Wahlhausen

Freitag, 08.08.2008     Nasse Grüße in Wahlhausen

 

Nach der Ankunft bedecken immer mehr Wolken die Sonne, die sich nach dem Aufbau für den Rest

 

des Tages in einigen kurzen aber sehr heftigen Regenschauern ergießen. Das Allendorfer Restaurant

 

„Pelikan“ lockt mit der „Schnitzel-Aktion“ am Freitag: Jedes Schnitzel mit Pommes Frites und Salat

 

für 7,50 €. Da können wir natürlich nicht widerstehen, und die Entscheidung ist nicht falsch.

 

Samstag, 09.08.2008    Schwellenkontakt: Von Eschwege nach Wahlhausen

 

Abfahrt  10:50 Uhr in Eschwege / Rast  12:50-13:20 Uhr / Ankunft  15:50 Uhr in Wahlhausen

 

Die feste Standortwahl in Wahlhausen erweist sich als Glücksfall, denn in Eschwege findet dieses Wochenende ein Open-Air-Rockfestival statt und hätte uns höchstwahrscheinlich um den Schlaf gebracht. In der Allendorfer Schleuse macht sich bei dem derzeitig niedrigen Wasserstand die Kante an der Ausfahrt das erste Mal bemerkbar, über die wir doch etwas drüber rumpeln.

 

Sonntag, 10.08.2008    Unter bewölktem Himmel: Von Wahlhausen bis Witzenhausen

 

Obwohl wir uns eigentlich immer noch im Sommer befinden, denkt die Sonne gar nicht daran, sich mal zu zeigen. Dafür unterbrechen leichte Regenschauer die ansonsten trockene, aber stets bewölkte Tour.

 

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03.-05. April 2009      Neue Erfahrungen      

 

 

Standort: Campingplatz Wahlhausen

Teilnehmer: Roland Pfersisch, Gerlinde, Carsten, Maja + Clara Stralucke, Uta, Martin, Flora + Leonhard

 

Kuhlmann, Peter Bergmann („Shuttlebunny“), Friedrich Blase (Sonntag), Sylvia + Michael

 

Freitag, 03.04.2009   Reise in die Vergangenheit

 

Als wir auf dem Campingplatz in Wahlhausen eintreffen, ziert bereits Peters Tipi die Zeltwiese. Auch

 

Roland trifft bald nach unserer Ankunft ein. Da Peters Gasthund Bewegung braucht, spazieren wir

 

diesmal nach Allendorf und landen nichtsahnend im Mittelalter, denn aus dem „Ratskeller“ ist die

 

„Küchenmaisterey“ geworden. Stilecht werden wir in mittelalterlicher Kluft empfangen und werden diesem Stil auch etwas angepaßt, Weitere Lacherfolge garantiert ebenso die originelle Speisekarte, deren Verstehen erst einmal ein kleines Studium erfordert.

 

Samstag, 04.04.2009   Begrenzte Ausstiegsmöglichkeiten: Von Eschwege nach Wahlhausen

 

Abfahrt  11:55 Uhr in Eschwege / Rast  13:50-15:30 Uhr in Kleinvach / Ankunft  16:50 Uhr in Wahlhausen

 

Bei unserem Halt vor der 1. Schleuse auf der heutigen Etappe entdeckt Leonhard seine neue Leidenschaft: Kurbeln, verbunden mit dem Schließen bzw. Öffnen der Schleusentore,  tatkräftig unterstützt von der großen Schwester Flora. Nach der Schleuse strömt die gut gefüllte Werra zügig bis Kleinvach entgegen. Ausstiegsmöglichkeiten sind kaum vorhanden dank des letzten Hochwassers, wovon immer noch die schlammigen Ufer zeugen. An der an der Brücke in Kleinvach nutzen wir den Anleger zum Anlanden, denn der daneben liegende kleine Rastplatz bietet sich geradezu für eine Pause an. Nahe des Platzes befindet sich die neu eröffnete „Radler- und Kanurast“, die wir erst später entdecken, aber für ein Bier oder einen Kaffee lohnt sich auch noch, sich dort nieder zu lassen. Zwischen Kleinvach und Bad Sooden-Allendorf nimmt die Strömung merklich ab bis fast zum Stillstand, erschwerend kommt der Gegenwind hinzu. Zwischen dem ersten und zweiten Wehr in Allendorf verirren sich ein paar Regentropfen, aber nässemäßig bleibt es dabei auch schon. An der Schleuse in Allendorf haben die Kajaker, die während unserer Rast an uns vorbei gepaddelt sind, gute Vorarbeit  geleistet. Die Schleuse ist für uns wieder gefüllt und zur Einfahrt bereit. Als die Werra an Tempo endlich  wieder zulegt, sind wir schon fast am Ziel am Campingplatz in Wahlhausen, an dem sie übrigens zügig vorbei strömt.

 

Sonntag, 05.04.2009   Letzte Etappe bis Witzenhausen

 

Abfahrt  11:20 Uhr in Wahlhausen / Rast  12:25-12:55 Uhr in Werleshausen / Ankunft  13:40 Uhr in Witzenhausen