HERBSTZEIT AN DER LUXEMBURGISCHEN GRENZE: OUR UND SAUER       03.-07. Oktober 2007 

 

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Mittwoch, 03.10.2007   Nach Westen

 

Abfahrt  9:05 Uhr in Albaxen / Rast  12:40-13:05 Uhr im Rasthof „Zur Schneifel“, Olzheim, Eifel / Ankunft  13:50 Uhr in Bollendorf

 

Wetter: z.T. sehr diesig

 

Teilnehmer: Friedrich Blase, Herbert Wiedenmann, Helmut Dreißig, Birgit + Volker Menzel, Susanne und Manfred, Michael + Sylvia

 

Bollendorf liegt im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark in der Südeifel im Tal der Sauer, direkt an der Grenze zu Luxemburg mit dem Grenzübergang Bollendorferbrück/Bollendorf-Pont. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 716 als villa bollana. Der heutige Ortsname findet sich erstmals 915. Bis zum Ende des 18.Jh. gehörte Bollendorf zur luxemburgischen Propstei Echternach.

 

Burg Bollendorf: Die denkmalgeschützte, ehemalige Sommerresidenz der Äbte von Echternach steht auf einem Felsen in der Flussniederung der Sauer auf den Fundamenten einer ehemaligen römischen Befestigung und über Resten einer mittelalterlichen Wasserburg. Die barocke Anlage befindet sich heute im Privatbesitz und wird als Hotel mit Ferienwohnungen und Restaurant genutzt.

 

 

 
 

Donnerstag, 04.10.2007           Auf der Sauer von Gilsdorf bis Bollendorf

 

Abfahrt 11:40 Uhr in Gilsdorf/Rast  13:35-14:05 Uhr in Wallendorf/Ankunft  15:25 Uhr in Bollendorf / Wetter: bewölkt-sonnig

 

An der Brücke in Gilsdorf setzen wir die Boote in die Sauer, die allerdings nicht gerade viel Wasser führt. Aufgrund dessen müssen wir die beiden folgenden Wehre leider umtragen. Große Steine schmücken die Floßgasse in Bettendorf und in der Bootsgasse des Wehrs in Moestroff rinnt kaum Wasser herunter, da dieses zum größten Teil schon vorher in den Mühlenkanal abgeleitet wird.

 

Ein paar Stromschnellen lockern den eher langsam strömenden Flußlauf bis Wallendorf auf. Kurz hinter Straßenbrücke von Wallendorf erstreckt sich etwa über zwei Drittel der Flußbreite ein langes Naturwehr, rechts zweigt eine breite, gut fahrbare Floßgasse ab, die am Ende mit einem langen Schwall an den kleinen Steinstufen des Naturwehres entlang führt. Ohne Zweifel das Highlight der Strecke! Ab Wallendorf wird der Flußlauf mit zunehmender Strömung und mehreren Stromschnellen interessanter. Die Sauer strömt nun durch ein eingeschnittenes Tal mit teilweise hohen Waldhängen, Steine liegen tief im Wasser, an manchen Stellen zieren riesige, bemooste Felsblöcke das rechte Ufer. Insgesamt paddeln wir durch eine schöne, laubgefärbte Mischwaldlandschaft und trotz der Regenschauer-Prognose bleibt es warm und trocken. Schließlich erstreckt sich über knapp einen Kilometer der „Campingplatz Altschmiede“ am linken Ufer in Bollendorf. Kurz danach schließt sich der „Camping Sauer“ an.

 

 

Freitag, 05.10.2007     Auf der Our ab Roth und der Sauer bis Bollendorf

 

Abfahrt 12:00 Uhr in Roth a.d. Our / Rast  14:10-15:30 Uhr in Wallendorf / Ankunft  16:00 Uhr in Bollendorf

 

 

An der Einsetzstelle in Roth an der Our sollen die „Grenzbäume“ an der Straßenbrücke u.a. auch die Verbundenheit der beiden Staaten Deutschland und Luxemburg symbolisieren.

Ein Baum steht auf deutscher, der andere auf luxemburgischer Seite.

Wetter: bewölkt-sonnig, z.T. windig

Spritzig führt uns die kleine Our über kleine Stromschnellen und mit zahlreichen

 

engen Kurven durch die romantische Waldlandschaft im Deutsch-Luxemburgischen

 

Naturpark. Steine im Wasser erfordern konzentriertes Paddeln sowie einige Bäume,

 

die den Flußlauf sehr einengen. Nachdem die Our in Wallendorf in die Sauer

 

gemündet ist, hat diese unserem Empfinden nach etwas an Attraktivität gegenüber

 

dem gestrigen Tag eingebüßt, mit Ausnahme der Strecke am Naturwehr entlang.

 

Zudem erscheinen uns die letzten drei Kilometer bis zu unserem Campingplatz diesmal endlos zu sein.

 

 

Samstag, 06.10.2007    Auf der Sauer von Bollendorf bis Rosport

 

Abfahrt 12:10 Uhr in Bollendorf / Rast  13:25-13:55 Uhr in Echternach / Ankunft  15:30 Uhr in Rosport

 

Wetter: sonnig, z.T. heftiger Gegenwind

 

Bis zur Rast in Echternach bietet uns die Sauer reichlich Abwechslung mit mehreren Stromschnellen, kleinen Felsstufen und einigen großen Felsblöcken unter Wasser. Kurz vor Minden nimmt die Sauer Tempo auf und führt in einem langen Schwall um einige Kurven. Auch das folgende ehemalige Wehr bei fkm 129 ist rechts gut fahrbar. Doch bald darauf wird es mühsam, denn ab der Prün-Mündung hinter Minden breitet sich die Sauer bis zum Wehr Rosport zu einem breiten, fast stehenden Gewässer aus und bietet zudem eine ideale Angriffsfläche für den uns entgegenkommenden Wind.