15.-18. Juni 1995   Von Obermelsungen bis Hann.Münden und weiter auf der Weser

 

Männer on tour über Fronleichnam

 

26.-27. Juni 1999   Von Riesenschwänen und der Langsamkeit: Von Kassel bis Gieselwerder

 

Samstag, 26.06.1999   Auch langsam kommt man ans Ziel

 

Die Sonne zeigt, was sie kann, und so legen wir guter Laune in Kassel ab. Kaum daß wir richtig mit dem Paddeln angefangen haben, freuen wir uns schon auf die Pause in Spiekershausen. Dort locken die Riesenwindbeutel, und zumindest Jeanette und mir läuft schon das Wasser im Munde zusammen, wenn wir nur daran denken. 

 

Endlich legen wir dort an und sind erst einmal enttäuscht. Wir sind zu früh dran, denn Kaffee und Kuchen gibt es erst ab 14:30 Uhr. Jetzt kommt Alfons‘ Stunde, und er schafft es, die Wirtin  – mit einer kleinen Bestechung – zu überzeugen, daß wir die tollen Windbeutel jetzt unbedingt brauchen, da wir doch noch einige Kilometer paddeln müssen. Es hat sich zwar gelohnt, aber der größte Teil der Strecke liegt noch vor uns. Es ist heiß, die Sonne brennt unbarmherzig, und es zieht sich. Die Fulda hat es nicht besonders eilig, denn einige Wehre, die alle geschleust werden können, paralysieren ständig ihre Strömung. Kurz vor 19:00 Uhr erreichen wir endlich Hann.Münden, wo wir schon von Jupp und Bärbel erwartet werden.  Nach den organisatorischen Dingen wie Zeltaufbau und Rückholung der Autos, haben wir uns das Abendessen  in einem italienischen Restaurant mehr als verdient und freuen uns auf den Ausklang in der Weinkneipe Winkelmann. Doch die Enttäuschung ist groß, samstags hat diese geschlossen. So lassen wir uns im „Küsterhaus“ neben der Kirche unter den alten Bäumen nieder. Ein Ersatz ist das allerdings nicht, und der angepriesene „Küstercocktail“ schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig – nach Himbeersirup pur mit etwas Sekt – einfach scheußlich!“ Laut Aussage des Wirtes soll Grenadine, Gin und Sekt enthalten sein. Fragt sich nur wo?

 

Sonntag, 27.06.1999   Es strömt wieder!

 

Abfahrt 10:50 Uhr in Hann.Münden / Rast 13:00-14:30 Uhr in Bursfelde / Ankunft  ca. 16 Uhr in Gieselwerder

 

Wetter: angenehm, z.T. aber mit stechendem Sonnenschein und kurzen Schauern

 

Nach einem guten Frühstück in der Bäckerei „Ritter“ am Marktplatz lassen wir die Boote hinter der Schleuse wieder ins Wasser und münden wenige Meter danach mit der Fulda in die Weser. Endlich wieder Strömung und viel Rückenwind! Ein paar kurze Schauer erleichtern das Ertragen der teilweise stechenden Sonne, ansonsten läßt es sich angenehm paddeln. Ohne große Anstrengung erreichen wir Bursfelde, landen dort an und genießen in der „Klostermühle“ die frischen Gerichte der guten Küche. Bis Gieselwerder paddeln wir danach nur noch einige Kilometer, und wir sind am Ziel.

 

28.-31. Mai 2004   Pfingsten in Rotenburg an der Fulda  

 

Teilnehmer: Marianne, Sophia, Hiram, Jupp, Bärbel, Roman, Susanne, Manfred, Michael und Sylvia

 

Standort: Campingplatz in Rotenburg an der Fulda

 

Freitag, 28.05.2004: Abfahrt  14:45 Uhr in Albaxen / Ankunft  17:20 Uhr in Rotenburg/Fulda

 

Der zugewiesene Standort unseres Lagers am Ende der Zeltwiese erweist sich als optimal, denn hier bleiben wir unbehelligt vom Durchgangsverkehr auf dem voll belegten Campingplatz. Schon heute ist auf der Fulda mächtig viel los. Eine Horde „Kreuzfahrer“ nach der anderen gleitet geräuschstark an uns vorbei, von denen einige großes Interesse an unseren Kasten Bier haben, den Susanne zum Kühlen in den Fluß gestellt hat. Deren Begierde erweist sich allerdings als chancenlos. Wir passen auf! Auf dem Weg zum Abendessen wandeln wir erst einmal durch die idyllischen Gassen Rotenburgs an den alten hübschen Fachwerkhäusern entlang, bis wir im „Galerie Bistro“ ein überaus leckeres Mahl genießen.  Sehr zu empfehlen!

 

Samstag, 29.05.2004   Von Bad Hersfeld bis Rotenburg

 

Abfahrt  11:05 Uhr in Bad Hersfeld / Rast  13:05-14:30 Uhr in Mecklar / Ankunft  16:40 Uhr in Rotenburg / Sonne

 

Nach einer ausgiebigen Befahrung des äußeren Straßennetzes von Bad Hersfeld finden wir auch die passende Einsetzstelle. Schon bald geht es nicht weiter. Großer Stau vor dem ersten Wehr, vor dem sich unzählige Paddler drängen, die hauptsächlich mit Leihbooten kommerzieller Anbieter unterwegs sind. Zur Mittagsrast landen  wir vor der Brücke von Mecklar am rechten Ufer an. Leider ist die Gaststätte mitten im Ort geschlossen, so daß wir unsere Beinmuskeln noch ein bißchen trainieren können. Unsere Suche ist erfolgreich, auch wenn wir dabei fast bis zum Ende des Ortes spazieren müssen. Dort lädt der Gasthof „Zum Weißen Rössel“ zum Verweilen ein.

 

Sonntag, 30.05.2004   Von Rotenburg bis Malsfeld

 

Abfahrt  11:15 Uhr in Rotenburg / Rast  14:30-16:05 Uhr in Binsförth o. Beiseförth / Ankunft  16:40 Uhr in Malsfeld / Sonne

 

Auch heute sind wir wieder reichlich Paddler auf dem Fluß, so daß das Umtragen an der alten Wehranlage ewig zu dauern scheint. Endlich können wir hinter dem Wehr die Boote wieder einsetzen und uns in aller Ruhe die historischen Fachwerkhäuser Rotenburgs ansehen, die das Ufer säumen. Abermals ist unser 1. Versuch, eine Gaststätte zu finden, nicht von Erfolg gekrönt. In Niederellenbach gibt es weit und breit keine Lokalität zum Einkehren. So paddeln wir weiter bis Binsförth oder Beiseförth und haben im „Ristorante Ratskeller“ eine gute Wahl getroffen.

 

Montag, 31.05.2004: Wie immer gehen ein paar freie Tage viel zu schnell vorbei und das leidige Einpacken steht wieder an, selbstverständlich nicht vor einem gemütlichen Frühstück.

 

15.-16. September 2006   Per Pedes entlang der Fulda

 

Freitag, 15.09.2006: Obwohl wir mal nicht mit dem Boot in Hann.Münden sind, führt uns der erste Weg dennoch zur Bootsgasse am Wehr.

 

Samstag, 16.09.2006: In Vorfreude auf den leckeren Schwanen-Windbeutel in Spiekershausen schwingen wir uns in die Sättel und radeln entlang der Fulda los. Natürlich verbinden wir dabei auch Nützliches, nämlich die Begutachtung der an der Strecke liegenden Bootsrutschen der Wehre. Dabei testen wir insbesondere den Wasserlauf dieser Bootsgassen, die sich als sehr gut fahrbar darstellen. Irgendwie bzw. irgendwo haben wir wohl die Abzweigung auf den Weg nach Spiekershausen verpaßt, Leider bemerken wir das aber erst, als wir bei Simmershausen auf die Karte schauen. So wird nun doch nichts mit dem tollen Riesenwindbeutel.

 

20. Oktober 2006   Theorie und Realität: Von Wilhelmshausen bis Hann.Münden

 

Vor der Wesertour wollen wir am Freitagnachmittag die Bootsrutschen der Fulda fahren und setzen am Bootshaus der Uni Göttingen vor dem Wehr Wilhelmhausen ein. Doch die Realität zeigt sich leider anders als die Planung. Die Wehre müssen umtragen werden, da Bootsrutschen und Schleusen bereits geschlossen sind. Zumindest bieten das herrliche Wetter und die Uferregionen mit dem bunt gefärbten Blätterwald eine kleine Entschädigung.