F R Ä N K I S C H E   S A A L E         15.-17. August 2014

 

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Einladung von Herbert

 

Wir werden dieses Jahr den mittleren Abschnitt paddeln. BAD KISSINGEN bis Diebach.

 

Dieser Flussabschnitt ist auch für Anfänger geeignet. 

 

Wir wollen Samstag Abend wieder serbisch Essen gehen.

 

Wer mit will, muss sich rechtzeitig anmelden, da das Essen eine Woche vorher bestellt werden muss.

 

Unser Basislager schlagen wir wieder bei unseren Freunden vom "Ufer Blick" auf. Diese Zeltwiese kann mit Autos nicht befahren werden.

 

 

 

Freitag, 15.08.2014

 

Wetter: wolkig, Regen

 

> Auf dem Weg nach Elfershausen/Trimburg an der Fränkischen Saale begleiten uns mal wieder heftige Regenschauer.

 

> Der Zeltplatz beim Kanuverleiher „Uferblick“ entpuppt sich als schöner Wiesenplatz mit großem Geminschaftstipi und Feuerstelle.

 

www.saale-kanu-tour.de , Sanitäranlage mit zwei Toiletten, von denen allerdings nur eine geöffnet ist, und einer Dusche,

 

7,- € à Person, 10,- € à Zelt für die Tipi-Nutzung

 

> Wiedersehen mit Herbert W. und Dieter T., und wie soll es anders sein, Erinnerungen an die erste GOC-Moldau-Tour werden wach

 

 

 

Samstag, 16.08.2014

 

Wetter: sonnig-bewölkt, Regen

 

> strömungsarm, z.T. sehr idyllische Flußlandschaft mit hereinhängenden Weiden

 

> Eisessen in Hammelburg

 

> Abendessen: Serbisches Buffet im Gasthof „Zur Linde“ in Engenthal, sehr reichlich, 12,- € à Person

 

 

 

Gasthof „Zur Linde“

 

97725 Engenthal 36, Tel.: 09704-331

 

ÖZ: Do-Sa 12-22 Uhr, So + Feiertg. 10-22 Uhr, Mo-Mi geschlossen

 

Warme Küche 12-22 Uhr

 

„Fränkischer Kuppelsaal“ für besondere Anlässe

 

 

 

Sonntag, 17.08.2014

 

Wetter: sonnig-bewölkt, Regen

 

> Frühstück in aller Ruhe

 

> staufreie Rückfahrt nach Hause

 

 

 

Fotos

 

Hammelburg 1655

 

Erdfunkstelle Fuchsstadt bei Bad Kissingen:

 

Zurzeit besteht die Erdfunkstelle aus mehr als 50 Parabolantennen, darunter zwei Antennen vom Typ A mit einem Durchmesser von 32 Metern und etwa 25 weitere mit jeweils mehr als 9,3 Metern. Die Erdfunkstelle ist damit eine der größten Satelliten-Kommunikationsanlagen der Welt.

 

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H A M M E L B U R G

 

ist eine Kleinstadt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen. Sie liegt an den Ausläufern der bayerischen Rhön und an der Fränkischen Saale. Das Tal der Fränkischen Saale prägt die Gegend rund um Hammelburg

 

Wahrzeichen der Stadt sind das im Zentrum gelegene Rathaus mit Marktbrunnen, das Kellereischloss mit Schlossweiher und vor allem das über der Stadt thronende Schloss Saaleck.

 

die älteste Weinstadt Frankens

 

 

 

Tourist-Information, Kirchgasse 4, 97762 Hammelburg
Telefon 09732–902430, Telefax 09732–9025430
service@saaletal-tourismus.de

 

www.saaletal-tourismus.de

 

 

 

 

 

Geschichte

 

Urkundlich wurde Hammelburg erstmals am 18. April 716 als ad hamulo castellum erwähnt, was so viel bedeutet wie Burg am Hang. Um die Burg entwickelte sich, begünstigt durch ihre Lage an einer Kreuzung wichtiger Altstraßen (zum Beispiel Ortesweg) und einer Furt über die Fränkische Saale, eine Siedlung.

 

 

 

Eine zweite Erwähnung fand Hammelburg 741, als Karlmann die Martinskirche dem Bistum Würzburg übergab. Am 7. Januar 777 schenkte Karl der Große den fiscus Hammelburg dem Kloster Fulda. Die Abtei richtete daraufhin eine Propstei ein. Das Fuldaer Kreuz im Stadtwappen zeugt von dieser Epoche. Ihr verdankt Hammelburg auch das Kloster Altstadt (Franziskaner). Die Schenkung Karls des Großen umfasste auch Weinberge. Wegen der frühen Erwähnung wird Hammelburg als älteste Weinstadt Frankens bezeichnet.

 

 

 

Die Stadtbefestigung wird 1242 erstmals erwähnt und zwischen 1256 und 1260 vollendet. Von ehemals drei Stadttoren ist keines erhalten; sie wurden nach dem Stadtbrand von 1854 eingelegt.

 

 

 

Ab 1500 gehörte die Stadt zum Oberrheinischen Reichskreis. Von 1797 bis 1803 war Hammelburg Garnisonstadt des 2. Fuldischen Landwehr-Bataillons. Von 1803 bis 1806 gehörte Hammelburg zu Oranien-Nassau und war unter Napoleons Schwager, Marschall Murat bis 1810 französisch verwaltet.

 

 

 

1810 kam Hammelburg zum Großherzogtum Frankfurt, 1813 zu Österreich und 1816 zu Bayern. Von 1816 bis 1869 war Hammelburg Garnisonstadt des Königlich Bayerischen Landwehr-Bataillons Hammelburg. Bei einem Großfeuer wurden am 25. April 1854 303 Haupt- und 370 Nebengebäude im Stadtkern zerstört.

 

 

 

Während des Deutschen Krieges 1866 kam es im Zuge der Schlacht bei Kissingen am Buchberg bei Hammelburg am 10. Juli zu einem Gefecht zwischen Verbänden der bayerischen und preußischen Truppen.

 

 

 

Sehenswürdigkeiten

 

* Marktbrunnen: Brunnenstock 1541, baldachinartige Bekrönung mit vier auf Pfeilern aufsetzenden Rundbögen, mit reichem Medaillonschmuck und Wappen haltendendem Löwen als Bekrönungsfigur von 1669

 

* Rathaus: dreigeschossiger Massivbau mit Satteldach und Treppengiebeln, sowie gewölbter Erdgeschossdurchfahrt, im Kern 1526–29, Treppenturm von 1526, nach Stadtbrand 1854, von 1855 bis 1856 erneuert; Figur des Hl. Georg als Drachentöter unter baldachinartiger Überdachung

 

* Stadtmuseum Herrenmühle

 

* Stadtbefestigung: Reste der mittelalterlichen Ring- sowie Zwingermauer sind vor allem im südlichen Abschnitt erhalten, in Resten auch im östlichen Verlauf. Es sind insgesamt drei Mauertürme erhalten: Mönchs-, Hüter- und Baderturm.

 

* Schloß Saaleck

 

Liegt malerisch etwa 1,5 km westlich von Hammelburg auf einem steil abfallenden Bergrücken. Obwohl es sich bei der Anlage eindeutig um eine Burg handelt, wird Saaleck seit dem 14.Jh. „Schloß“ genannt. Seit ihrer Entstehung im 11./12.Jh. waren die Gebäude stets Amtsburg des Klosters Fulda. Im Januar 777 schenkte Karl der Große sein Königsgut Hammelburg an das Kloster Fulda. In dieser Schenkungsurkunde werden erstmals Weinberge im Fränkischen erwähnt, weswegen sich Hammelburg stolz „Älteste Weinstadt“ nennt.

 

Seit 1964 gehört das Schloß mit seinem Weingut der Stadt Hammelburg und beherbergt eine Weinkellerei, ein Hotel und Restaurant.

 

Ist der 25m hohe Bergfried über 125 Stufen erklommen, wird man mit einer wunderbaren Fernsicht ins Tal der Fränkischen Saale und über die grünen Hügel der Rhön belohnt.

 

 

 

 

 

Ausflüge

 

>   Trimburg: Ruine einer mittelalterlichen Höhenburg der Herren von Trimberg östlich des gleichnamigen Ortes, eines Gemeindeteils von Elfershausen. Die Ruine liegt weithin sichtbar etwa 60 Meter oberhalb der Fränkischen Saale auf dem Pfaffenberg. Von der Burganlage aus sind das Saaletal und der Namen gebende Ort Trimberg zu überblicken. Von der Burganlage aus sind das Saaletal und der Namen gebende Ort Trimberg zu überblicken. Ende des 12. Jahrhunderts begann die Ausweitung der Burg nach Westen zunächst durch den Bau des Bergfrieds und der ihn umgebenden Ringmauer. Für diese Bauten verwendete man auch Material aus dem Abriss der beiden Vorgängerbauten,

 

Trimburg bei Trimberg/Elfershausen

 

Die eindrucksvolle Burgruine sitzt erhaben auf einen Bergsporn oberhalb von Trimberg. Einstmals gab es drei Burgen. Die alte Burg (auch Leuchtenburg genannt) war bereits im 12.Jh. Burgstall. Die Niederburg (auch Linsenburg genannt) war eine Art Vorwerk der Trimburg und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Von beiden Burgen sind nur noch geringe Mauerreste vorhanden.

 

Die Trimburg ist an jedem Sonntag von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet und bietet Kleinigkeiten wie Kaffee und Kuchen sowie Wurst und Bier an. Vom Bergfried erschließt sich ein schöner Blick über die Rhön und das Saaletal.

 

> Burg Botenhausen in Bad Kissingen/Reiterswiesen

 

Die Ruine befindet sich im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen auf einem bewaldeten Gratrücken. Erstmals im Jahre 1206 wird der Name „Botenlauben“ für die Burg belegt, die zu einer repräsentativen Adelsburg ausgebaut wird. Die heute noch zu sehenden mächtigen Buckelquader weisen auf staufische Bauweise hin. 1525 wird die Burg während des Bauernkriegs erstürmt und in Brand gesetzt. Sie wird nie wieder aufgebaut und verfällt teilweise. Prächtige Ausblicke auf Bad Kissigen mit seinen Kuranlagen, in die Rhön bis zum Kreuzberg und auf die Flußlandschaft der Saale bieten sich von einem der beiden Türme der Festungsruine.