20.09.98   Von Liebenau bis Helmarshausen

 

Geplant ist die Tour auf der Diemel schon einige Zeit und sowie das Hochwasser zurück weicht, machen wir uns auf den Weg nach Liebenau. Um unsere Boote zu schonen, starten wir in Leihbooten des Kanuverleihs Schuhmacher. Rasant nimmt uns die recht flotte Strömung in dem noch nicht ganz abgeklungenen Hochwasser auf und führt uns durch sanfte Wiesentäler sowie entlang  bewaldeter Hänge bis zur kleinen Fachwerkstadt Helmarshausen durch manche enge Kurve.

 

 

Bootsbesatzungen

1er Kajak: Jupp

 

1er Kajak: Jürgen

 

2er Canadier: Sylvia + Michael

 

3er Canadier: Inge, Horst + Fabian

 

3er Canadier: Alfons, Jeanette + Christopher

 

Klepper: Dieter + Meike

 

 

 

18.08.01   Von Liebenau bis Wülmersen

 

Liebenau – Café „Karl F.“ = 2 Std. / Café „Karl F.“ – Stammen = 0,5 Std. / Stammen – Wülmersen = 2 Std.

 

 

Malerisch schlängelt sich die Diemel durch eine Auenlandschaft, bis sich am linken Ufer steile Kalksteinklippen erheben. die unter Naturschutz stehenden "Eberschützer Klippen", auf deren Bergrücken noch die Reste einer ehemaligen Fluchtburg zu sehen sind. Sanft wiegen sich die Wasserpflanzen in der Strömung und bieten Schutz für kleine Fische, nach denen elegante Fischreiher schon Ausschau halten. Ab und zu verrät uns etwas blaugrün Schillerndes auch die Anwesenheit des scheuen Eisvogels. Dieser „fliegende Edelstein“ macht sich oft durch einen scharfen Pfiff bemerkbar, bevor er zu sehen ist. Er braucht klares Wasser und überhängende Zweige am Ufer, da er sich von Fischen ernährt, die er im Sturzflug erbeutet. Am Ufer stakt eine Wasseramsel entlang, die an ihrem weißen Brustfleck gut zu erkennen ist. Sie ist der einzige Singvogel, der schwimmen und tauchen kann und gilt als „Klarwasserindikator“, denn nur in sauberen Gewässern geht sie im schwungvollen Flug auf Beutejagd nach kleine Fischen oder Insekten. Bevor wir das Wehr in Sielen umtragen, stärken wir uns im Café „Karl F.“. Während ich den leckeren hausgebackenen Kuchen genieße, zieht Michael mit der hervorragenden Brotzeit die rustikale Alternative vor. Irgendwann verhindert ein äußerst aggressiver Schwan unsere Fahrt durch die Strömung des sowieso nicht gut gefüllten Flußbettes. Da wir uns aber nicht auf einen näheren Konflikt mit dem fauchenden Artgenossen einlassen wollen, weichen wir lieber auf die seichte Seite aus  und rutschen mehr oder weniger über die Nixenhaare. Ausweichen müssen wir aber auch manches Mal den unbedarften Paddlern, die in zahlreichen Leihbooten immer mal wieder die Ufer traktieren. Vor der Wehranlage Wülmersen wird das klare Wasser merklich ruhiger. Als das liebevoll restaurierte Wasserschloß Wülmersen, das schon von weitem zu sehen ist, am Horizont auftaucht, sind wir kurz danach am Wehr und beenden hier unsere Tour. Zum Abschluß kehren wir im

 

Hofgut Stammen in dessen Gastwirtschaft „Huckebein“ ein und sind etwas enttäuscht von

 

dem Jägerschnitzel, denn das kommt aus der Friteuse.

 

 

 

03.-05. Juni 2005   Spielereien von Liebenau bis Stammen

 

 

Wir lernen Moni und Hayo mit ihrem Collie Eddy kennen. Wie wir paddeln sie ebenfalls in Solos. Eigentlich wollen wir je eine Tour von Liebenau bis Stammen und von Stammen bis Wülmersen paddeln, aber manchmal kommt es anders als geplant. Kurvig und mit flotter Strömung bahnt sich die Diemel vom malerischen Fachwerkstädtchen Liebenau bis Lamerden ihren Weg durch das Tal. Erlen und Weiden spenden hier Schatten. Ab Lamerden läßt die Strömung etwas nach. An der kleinen Staustufe in Eberschütz umtragen wir die Boote auf der rechten Seite. Kurz vor der großen Stauanlage in Sielen lädt auf der linken Seite das paddlerfreundliche Café "Karl F." zum Verweilen ein. Natürlich können wir dem nicht widerstehen! Kurz vor Stammen erwartet uns mit einer Sohlstufe noch ein kleines Highlight. Links versperrt eine tief über dem Wasser geneigte Weide den Fluß. Rechts führt uns ein kleiner Schwall über die kleine Barriere. Die Strecke von Liebenau bis Stammen gefällt

 

 

uns mit ihren „Spielstellen“ so gut, daß wir diese am nächsten Tag noch einmal paddeln. Außerdem lockt das Künstlercafé „Karl F.“ mit seinen hausgebackenen Kuchen und Brotzeittellern (diese besonders

 

Michael) in Sielen – eine willkommene Pause vor dem Umtragen am Wehr Sielen. Gut, daß auch Moni und Hayo so denken.

 

 

 

17.-19. Juni 2005   Träge Geruhsamkeit von Liebenau bis Stammen

 


 

Reichlich Sonnenschein an den kommenden Wochentagen?

Da brauchen wir uns nicht lange fragen:

 

Was werden wir machen?

Schnell packen wir unsere Sachen,

verladen die Solos aufs Autodach,

und los geht’s am frühen Nachmittag. Auf dem Hofgut Stammen angekommen

werden wir freudig von Eddy in Empfang genommen.

Auch mit Frauchen Moni und Herrchen Hayo

gibt es ein ebenso fröhliches „Hallo!“.

Platz für das Zelt ist reichlich da,

doch die „Grüße“ einer Gänseschar

lassen es nicht vermeiden, zunächst die Schaufel zu ergreifen,

um das Zelt fleckenfrei zu erhalten

und keine Slalomläufe zu gestalten.

Ab Liebenau paddeln wir die Diemel runter,

doch die fließt dieses Mal nicht so munter

 

und scheint sich über manche Kiesbank zu quälen.

So fehlen einige von den schönen Stellen,

 

um auf dem Fluß herum zu spielen

und das Kehrwasseerfahren zu üben.

Deshalb hat Hayo wohl einen „Kick“ gebraucht

und seinen Solo mal etwas getaucht.

Eddy ist darüber nicht so froh,

denn Hayo schmeißt ihn aus dem Boot.

 

„Mit dem Erdbeerkuchen wird’s wohl nicht mehr klappen.“

„Wieso?“ Zutritt im Karl F. in Badesachen!“

 

Doch der Wettergott spielt mit,

Hayo trocknet Stück für Stück.

 

Nach geduldiger Wartezeit im Café ist es endlich soweit:

 

Wir können ihn versuchen – den frischen, köstlichen Erdbeerkuchen!

 

 

 

24.06.2006: Meine 1. Tour mit dem Guide von Liebenau bis Stammen

 

 

 

07.-09. September 2007   Spätsommerliche Paddeltour von Liebenau bis Trendelburg / GOC

 

Standort: Campingplatz Trendelburg auf der Diemel-Insel

 

 

 

Friedrich Knoeller hat zur Tour auf der Diemel eingeladen und so treffen wir uns am Freitagnachmittag auf dem Campingplatz Conradi in Trendelburg. Wir sind das erste Mal hier , und sind sofort angetan von der schönen, idyllisch zwischen zwei Flußarmen gelegenen Zeltwiese auf der Insel. Hoch oben wacht die alles überragende Trendelburg, die dem kleinen Städtchen ihren Namen gab. Kurvig und mit flotter Strömung nimmt uns die Diemel in Liebenau auf. Mal scheint der Fluß sich durch einen grünen Dschungel zu bahnen, schmal und naturbelassen, mal eröffnet er den Blick auf weitläufige Landschaften, deren sanfte Hügelketten mit Muschelkalkwänden durchsetzt

sind.  Am Wehr Eberschütz nutzen wir die Umtragestelle für eine kurze Rast und vor

 

 

dem nächsten Wehr in Sielen kehren wir selbstverständlich bei

„Karl F.“ ein. Nachdem wir das dritte Wehr des Tages umtragen

 

haben, landen wir kurz danach am Campingplatz in Trendelburg

 

an. Da die „Gothaer“ zum Grillfest geladen hat, verabschieden

 

sich Michael und ich bereits am Sonntagvormittag.

 

 

 

12.-14. September 2008   Gymnastische Premiere - Von Liebenau bis Helmarshausen

 

Standort: Campingplatz Trendelburg auf der Diemel-Insel

 

Abermals folgen wir Friedrichs Ruf nach der „spätsommerlichen Paddeltour in der nordhessischen Toskana“.

 

 

13.09.2008  Von Liebenau bis Trendelburg

 

Friedrich hat sich dieses Mal einen besonderen Auftakt einfallen lassen. Bevor es aufs Wasser geht, bietet er uns ein „Warming up“ an. Seine Anregung kommt sehr gut an. Alle machen mit und jeder trägt etwas dazu bei. Von einfachen Dehnübungen bis zu komplizierten Tai-Chi-Figuren ist alles dabei, und der Spaßfaktor kommt auch nicht zu kurz. Gut aufgewärmt legen wir in Liebenau ab und bleiben unserer liebgewonnenen Gewohnheit auf einer Diemeltour treu – der Kaffee- und Kuchenpause im „Karl F.“.    

 

 

14.09.2008  Von Trendelburg bis Helmarshausen

 

Da meine Motivation für die leidlichen Wehrumtragungen bis Helmarshausen nicht sehr hoch ist, ziehe ich es vor auf dem Platz zu bleiben. Natürlich nutze ich die Zeit und fange schon mal mit dem Packen unserer Siebensachen an.

 

 

 

11.-13. September 2009   Rote Diemel - Streifzüge durch den Reinhardswald

 

Standort: Campingplatz Trendelburg / Wetter: bewölkt – sonnig / Pegel: 1,54m = Rot!

 

Eine unliebsame Überraschung erwartet uns dieses Jahr an der Diemel. Der Pegel zeigt nur 1,54 m an und liegt damit im roten Bereich. Es sieht auch nicht so aus, daß der Wasserstand noch steigen wird.

 

Samstag, 12.09.2009  Ewige Wälder: Friedwald und Urwald Sababurg

 

 

Trotz rotem Pegel wird gepaddelt, wobei Michael und ich nicht daran teilnehmen. Stattdessen durchstreifen wir ein wenig den Reinhardswald und besuchen dort den Friedwald und anschließend den Urwald.  Vor der Rückkehr zum Platz schlendern wir noch durch das kleine Städtchen Trendelburg.  Der krönende Abschluß unseres

Trendelburg–Bummels ist der leckere hausgemachte Kuchen im „Cafè an der Mühle“, von dessen

 

hochgelegener Terrasse wir einen schönen Blick auf die Diemel genießen.

 

 

Sonntag, 13.09.2009   Früher Aufbruch

 

Der Pegel ist immer noch im roten Bereich, so daß wir bereits nach dem Frühstück nach Hause aufbrechen und auf der Rückfahrt noch in Herstelle im „Erlenhof“ einkehren, der sich immer für eine kleine Rast lohnt.

 

 

 

28. Dezember 2011   Eine Sonnentour im Winter, der noch keiner ist - Von Liebenau bis Stammen

 

Teilnehmer: Volker, Christiana, Sigurd, Friedrich, Michael, Sylvia

 

Es soll der schönste Tag der Woche mit Sonnenschein im bisher schneefreien Dezember werden, gerade richtig für eine Tagestour auf der Diemel von Liebenau bis Stammen. Infolge des leichten Hochwassers führt uns der Fluß mit zügiger Strömung bis zum Wehr Eberschütz voran. Seit wir das letzte Mal hier waren, hat sich einiges verändert, denn jetzt  gestaltet sich das Aus- und Einsteigen ohne akrobatische Verrenkungen dank der großzügig angelegten Treppen an den Ufern. Ein böse Überraschung am Wehr Sielen: Die kleine Eisenbrücke ist gesperrt, so daß wir auf dem langen Weg umtragen müssen. Da wir nicht auch noch über die Straßenbrücke gehen wollen, erwischen wir die schlechtere Uferseite des Mühlenkanals zum Einsteigen. Am gegenüberliegenden Ufer erleichtert dieses inzwischen eine breite Treppe. Dafür erwartet uns eine schöne Überraschung an der Sohlstufe kurz vor Stammen: Die Weide, die den Fluß tief hängend überspannte, ist weg und wir haben mittig freie Fahrt durch den Schwall. Die Wartezeit bis zur Rückkehr der Autos kann im „Huckebein“ des Hofgutes überbrückt werden, mit Selbstbedienung nach einer kurzen Einweisung durch den Chef am Kaffeeautomaten für 1,- € pro Getränk. Ein Dankeschön an den Wirt und Christiana, der edlen Spenderin. Im Godelheimer „Abu Döner“ lassen wir zum Ausklang unsere schöne Tagestour noch einmal Revue passieren.