B Ö H M E      17.-19. September 2010

 

Standort:              Campingplatz Böhmeschlucht in Vierde

 

Teilnehmer:          Christina, Wiebke + Thomas, Rieke + Andreas, Dirk, Friedrich, Egon, Sylvia + Michael

 

Fr., 17.09.10   Anreise

 

Abfahrt:  15:05 h in Albaxen / Ankunft:  17:10 h in Vierde

 

Uns zieht es wieder in die Heide, dieses Mal nach Vierde an die Böhme. Bevor wir die Zeltwiese am Ufer  finden, schauen wir uns den Campingplatz Böhmeschlucht erst einmal an, und schließlich sind wir auf dem richtigen Weg. Wir werden würdig von Christina, Wiebke und Thomas empfangen. Auch Kaffee und Kuchen stehen schon bereit.

 

Sa., 18.09.10   Von Vierde nach Walsrode

 

Abfahrt:  10:45 h in Vierde / 1. Rast:  11:45-12:10 h in Bad Fallingbostel /

 

2. Rast:  13:40-14:30 h am Eisenbahnbrückenrelikt / Ankunft:  16:00 h in Walsrode

 

Am Campingplatz setzen wir ein und gleiten auf der mäandernden, leicht strömenden Böhme durch Wälder und Wiesen.

 

In Bad Fallingbostel versperrt ein Wehr den Fluss. Wir landen am Steg des linken Seitenarmes an, um die Boote über die Wehrinsel zu umtragen und nutzen den Ausstieg für eine willkommene Rast. Auch natürliche Ursachen blockieren den schmalen Flusslauf, denn ab und zu sorgt ein querliegender Baum für Abwechslung. Ein besonders prachtvolles Exemplar fordert sogar unsere mehr oder weniger vorhandenen Kletter- und Balancierkünste heraus.

 

Nach diesem Gleichgewichtstest kommt uns eine Rast an einer ehemaligen Eisenbahnbrücke gerade recht, an dessm Relikt der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. Es ragen nur noch Stücke in die Höhe, und Gleise gibt es schon lang nicht mehr. Nichtsahnend, dass noch Schwerstarbeit zu leisten ist, setzen wir ausgeruht unsere Tour fort. Lange währt ein ungehindertes Paddeln aber nicht.

 

Vor uns taucht ein Baumverhau auf, den selbst Biber nicht besser hingekriegt hätten. Was nun? Aussteigen? Das ist aber  kaum möglich. Also wird das Ganze erst einmal richtig in Augenschein genommen und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Die finden sich natürlich auch. Und siehe da, ein Stamm lässt sich tatsächlich bewegen, dummerweise aber nur flussaufwärts. Gegen ein Tampen als Abschleppseil und unseren vereinten Kräften hat schließlich der widerspenstige Stamm keine Chance mehr und räumt endlich seinen Platz. Die sich öffnende Lücke reicht für die Passage, und wir haben wieder freie Fahrt, bis wir am Schulzentrum von Walsrode unsere Tour beenden.

 

Arbeit weckt Hunger, und der wird am Abend mit einem Haxen-Essen im Restaurant des Campingplatzes hervorragend befriedigt. Für 12,50 € á Person, nachschlag inklusive, kann dem Magen leicht zu einer Erweiterung verholfen werden, wenn das Völlegefühl versagt. Tritt das ein, leistet ein Heideschnaps gute Dienste.

 

So., 19.09.10   Von Jettebruch nach Vierde

 

Abfahrt:  10:30 h in Jettebruch / Rast:  12:30-13:30 h am Wehr Bömmelmühle /  Ankunft:  16:00 h in Vierde

 

Am Wehr Jettebruch starten wir unsere heutige Tour, beobachtet von einem, sich vorsichtig nähernden Pferd.

 

Die Böhme windet sich anfangs in ihrem mal engen und mal breiten Flussbett durch eine idyllische Wiesenlandschaft mit unzähligen, teilweise sehr schmalen, engen Kurven. Wieder gilt es, die Überwindung umgestürzter Bäume zu meistern, sei es wippenderweise darüber zu rutschen, mit eingezogenem Kopf unter ihnen durch zu kommen oder sich den Weg frei zu sägen.

 

Der natürliche Flusslauf wird von dem Wehr Bömmelmühle unterbrochen, welches wir nach einer notwendigen Stärkung links umtragen. Allmählich steigen die Ufer an, und die Böhme tritt in die malerische, nach ihr benannte Böhmeschlucht ein.

 

Als kurz vor Vierde eine Wegebrücke den Fluss überspannt, heißt es, sich möglichst tief im Boot zu versenken, eine präventive Maßnahme. Die Brücke führt so knapp über die Wasseroberfläche, dass die Hände das Paddel ersetzen müssen. Tastenderweise lassen wir unbeschadet auch dieses Hindernis hinter uns. Als würden sie uns zuwinken, bewegen sich leicht im Wind die grazilen Zweige einer Trauerweide, deren Blattwerk wie ein Schleier über der Böhme hängt.

 

Ein kleiner Schwall unter der Vierder Brücke versetzt uns  fast noch in einen Geschwindigkeitsrausch. Derart beflügelt landen wir kurze Zeit später am Campingplatz an.

 

Jetzt bleibt nur noch eins zu tun: Packen und leider wieder die Heimreise antreten.

 

Abfahrt:  16:10 h in Vierde / Ankunft:  18:20 h in Albaxen

 

 

 

B Ö H M E      26.-28. August 2011

 

Standort:              Campingplatz Böhmeschlucht in Vierde

 

Teilnehmer:          Christina + Thomas, Renate + Fritz Lauser, Dirk, Friedrich, Henning, Martin, Nobby, Roland, Björn, Sylvia + Michael

 

Fr. 26.08.11    Ankunft

 

Gerade freundlich zeigte sich der Himmel die letzten Tage nicht, dementsprechend feucht und elastisch ist noch die Zeltwiese, auf der unser Wochenendlager entsteht. Zumindest sind heute die Wolken verschlossen geblieben. Noch, denn das kommende Unheil braut sich schon zusammen.

 

Kaum ist das Abendessen im Restaurant bestellt, zeigt Petrus, was er zu bieten hat. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf. Es blitzt, donnert und schüttet, was das Zeug hält. Doch Zelte und Tarps behaupten ihren Platz. Es steht noch alles, als wir vom Essen zurückkommen.

 

Sa., 27.08.11   Gruppensplitting: Kanutour und Flohmarktbummel

 

Es ist naß! Von oben und von unten! Während die Einen durch die Regenschleier vom Wehr Jettebruch bis zum Campingplatz Böhmeschlucht paddeln, verzichten Christina und ich darauf und bummeln lieber über den Flohmarkt in einem nahe gelegenen Ort. Auch hier werden wir zwar nicht von der Nässe verschont, aber wir können wenigstens mal ins Trockene flüchten.

 

So., 28.08.11   Wieder vereint nach Walsrode