Mohican

Der Name "Mohican" soll zum einen auf den Bootsbauer Mohawk-Canoes mit Sitz in Chattanooga, Tennessee/USA, verweisen, zum anderen aber auch auf den damaligen in Europa bekannten Namen "Indian Canoe". Sowohl der Name "Mohawk" als auch "Indian Canoe" können aus rechtlichen Gründen aber in Europa nicht verwandt werden, da die Firma Gatz ein Modell mit Namen Mohawk in ihrer Produktpalette hat und die Firma Lettmann die Bezeichnung Indian Canoe übernommen hat.

 

Unter dem Namen "Mohican" wird die Produktpalette der Firma Mohawk in Europa wieder von mir vertrieben. Die Modelle sind hier in Deutschland unter Kennern wohlbekannt: Solo und Nova für Seen und langsam fließende Gewässer, Odyssey und Intrepid als Flussboote und die Wildwasserboote XL, Probe und Viper. Bei dieser Aufzählung sollte beachtet werden, dass gerade im Bereich der Recreation-Schiene der Übergang recht fließend ist.

 

Bei den Booten handelt es sich um Royalex und Royalex-Light-Modelle, die als RX und R84 bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um einen strapazierfähigem Kunststoff, der noch als leicht zu bezeichnen ist.   So wiegt die Nova 17' nur 33 kg. Genauere Angaben können dem jeweiligen Datenblatt entnommen werden. Bei Royalex handelt es sich um ein pflegeleichtes, mehrlagiges Material, dass zwar verhältnismäßig weich ist und somit Riefen bei Steinkontakt unvermeidlich sind, aber dennoch hoher Beanspruchung genügen.Wer von vornherein weiß, dass die Boote größerer Beanspruchung unterliegen, sollte die etwas schwerere RX-Ausführung wählen.

 

Bei der Verarbeitung haben sich die Bootsbauer aus den USA einige Gedanken gemacht, die zeigen, dass sie die Boote, die sie bauen, auch selbst fahren:

 

 

Royalex

Da die Produktion von Royalex Ende 2013 eingestellt wurde, habe ich leider nur noch Restbestände. Diese beziehen sich auf die Tandemboote Nova 16, Nova 17 und Intrepid als Tandemboote und einem gefitteten XL13 als Wildwasserboot.

 

Eschensitze und Durchführung Joche

Diese sind tief mit einer abgerundeten Kante konturiert, um beim Tragen den Komfort zu erhöhen.

 

 

Qualität der Decks

Die Decks sind aus robustem Roto-Polyethylen mit einem komfortabel geformten Tragegriff hergestellt, der gut in der Hand liegt. Außerdem sind die Decks mit Alu-Nieten und drei Edelstahlschrauben mit dem Canadier befestigt.

 

 

Hochwertige Süllränder

Die Süllränder der Boote sind mit einer runderen Innenkante ausgerüstet und haben somit keine scharfen Kanten, an denen Sie sich schneiden können. Ein spezielles Aluminium-Insert gleitet in die Reling, um den Druck in den entsprechenden Bereichen erfolgreich zu verteilen und das Joch zu entlasten.

 

 

Aluminum Sitzkonsolensystem

Es werden Aluminiumplatten verwendet, die zwischen der Reling und der Seite des Canadiers vernietet sind. Dies bedeutet, dass die Belastung über den Rumpf, anstatt über ein paar Punkte auf der Reling verteilt werden. Die zusätzliche Steifigkeit, die durch einem solchen System gegeben ist, gibt dem Boot zusätzliche seitliche Verstärkungen. Dies bedeutet auch, dass beim Be- und Entladen weniger Hindernisse auf der Oberseite der Reling vorzufinden sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie mit weniger Aufwand den Sitz entsprechend leichter an Ihre Bedürfnisse anpassen können.

 

 

Sitzverstellungen

Die Sitzverstellung ist vielseitiger als bei den meisten Canadiern, weil man nicht nur die Möglichkeit hat, die Sitze zu erhöhen und zu neigen, sondern auch zu erniedrigen. Man benötigt hierfür keine 6-Inch-Schrauben mehr, die nur sehr schwer zu bekommen sind.